Das Ziel

Als gemeinnütziger Verein haben wir eine gesellschaftliche Aufgabe wahrzunehmen. Der Fokus auf die Erfüllung einer gemeinnützigen Aufgabe hilft uns dabei in der Gesellschaft Akzeptanz für unser Thema zu finden.

Es ist also wichtig, dass wir wirklich darüber denken: Was braucht die Gesellschaft? Welchen Lösungsansatz bieten wir, der in der Gesellschaft zwar dringend benötigt wäre, aber eben noch nicht existiert.

Welches gesellschaftliche Problem adressieren wir?

Welches gesellschaftliche Problem adressieren wir?

In Deutschland gibt es nach Schätzungen zwischen 300.000 und 1.2 Millionen Schulverweigerer – dieses sind die Schätzungen von Lehrerverbänden. Offizielle Zahlen gibt es nicht, die Kultusministerien führen keine Zählungen durch.

Dennoch wissen wir sicher, dass circa 8-10% (je nach Bundesland) die Schule jedes Jahr ganz ohne Abschluss verlassen.

Schulverweigerung und Schulabsentismus werden als sicherer Weg zum gesellschaftlichen Abstieg angesehen. Das Bild das vorherrscht sind Menschen, die später in dauerhafter Abhängigkeit vom Staat oder sogar von Drogen oder vom Verbrechen leben.

Zusätzlich gelten der Verlust des sozialen Anschlusses und keine Schulbildung als Verlust des gesellschaftlichen Anschlusses. Dies bedeutet die neuen politisch Unzufriedenen, Abgehängten und deswegen dem Populismus und Verschwörungstheorien offenen, nicht zum Gemeinwohl der Gesellschaft Beitragenden werden hier vermutet.

Was ist unsere Lösung?

Die vorwiegenden Antworten der Gesellschaft:

Prävention und Bestrafung – im härtesten Fall: die Fremdplatzierung.

Wir versuchen zu diesen Antworten eine Dritte hinzuzufügen: Den Nicht-Schüler dort abzuholen wo er ist. Ihm Zeit, Ruhe und Möglichkeiten geben Skills aufzubauen – auch ohne Schule. Ihm sozialen Anschluss und gesellschaftliche Integration geben – auch ohne Schule.

Vereine, Online-Lernen, Lern-Workshops – all diese Möglichkeiten, die es mittlerweile gibt.

Einzelne Schuldirektoren, Jugendamtmitarbeiter, Sozialarbeiter und Eltern versuchen dies ohnehin auch schon ohne uns. Dennoch wollen wir für diesen Ansatz breite Unterstützung gewinnen – und dort helfen, wo Hilflosigkeit herrscht oder erst zur Strafe gegriffen werden soll.

So dass die Ansätze Bestrafung / Prävention immer öfter unserer produktiven Alternative hinten angestellt werden.

Einer Alternative, die sowohl das Wohl des Kindes befördert, als auch die gesellschaftlichen Interessen im Auge behält.

Mit eigenen Workshops in Kooperation mit Institutionen, die für Schulverweigerung zuständig sind, wollen wir direkt an die Schulverweigerer, aber auch an die Institutionen kommen und damit einen Baustein für die Politik ergeben, der eine Lösung bietet, anstatt nur eine Forderung stellt. (Hier unsere Workshop Seite)

So dass immer mehr Menschen die Überzeugung gewinnen können, dass Schulverweigerung nicht negativ sein muss, sondern in etwas durchweg Positives verwandelt werden kann: Schulfrei

Dies haben wir nun 2 Jahre auf vereinsinternen Treffen praktiziert. Der nächste Schritt ist nun: Auf Jugendämter, AWO, Ordnungsämter, etc. zuzugehen und sie mit diesem neuen Lösungsansatz vertraut zu machen und uns anzubieten.

Aufgabengebiete:

1.) Ansprechpartner für diese Institutionen (jemand muss sie zusammensuchen und anschreiben)

2.) Veranstaltung planen

3.) Kurs machen

4.) Hardware organisieren

5.) Raum organisieren (oder Kooperation)

6.) Kurs halten